Carmen Flamenco

Kultur im Podium
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In dem Ansinnen, kleine, feine, musikalisch wertvolle Projekte ins Leben zu rufen, arbeitet die Opernwerkstatt am Rhein mit einem siebenköpfigen Zigeunerorchester, das von Anfang an bei allen Proben dabei ist und nicht, wie häufig üblich, nur bei den Endproben hinzukommt. Das Besondere an dieser Inszenierung ist, dass das Zigeunerorchester auf der Bühne spielt. Da die Musiker das Stück auswendig können, verstellt kein einziges Notenpult den Blick aufs Geschehen. Die Musik von Georges Bizet wurde eigens durch Martin Genahl für Flamenco-Gitarre, Geige, Cajon, Kontrabass, Klarinette, Flöte und Akkordeon neu arrangiert.

Carmen – Opernwerkstatt am Rhein: Die Musiker sind Teil des Bühnengeschehens und damit involviert in die Seilknüpfarbeiten, Messerstechereien und das Schmugglergeschäft. Selbst in der Nacht spielen sie schlafend ihre Instrumente, um das Eifersuchtsdrama um Carmen und José musikalisch zu begleiten. Die Musik von Georges Bizet findet hier zurück zu ihren Ursprüngen. Bizet hat sich traditioneller Flamencorhythmen bedient. In dieser Inszenierung spielt dies eine besondere Rolle. So werden einzelne Stellen musikalisch nicht durch die Instrumente, sondern wie im Flamenco üblich durch die Tänzer vorgegeben.

Zum Inhalt: Die Zigeunerin Carmen ist heissblütig und in Sevillas Seilknüpferei kommt es zu einer Messerstecherei zwischen ihr und einer anderen Zigeunerin. Der zu Hilfe gerufene Sergeant Don José soll die Unruhestifterin abführen, doch er verliebt sich in sie und lässt sie laufen. Dafür landet er selbst im Gefängnis. Nach abgelaufener Haft sucht er sie auf, um bei ihr das Glück zu finden. Er gibt sein früheres Leben auf, um mit ihr zusammen zu sein. Doch die Liebe erkaltet schnell, weil ihr Temperament inzwischen für den Stierkämpfer Escamillo glüht.

Eintritt: 55 Franken

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Informations

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  • 19:30

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